Geschichtliches
Königsberg, die Hauptstadt Ostpreußens, wurde im Jahr 1255 von dem Deutschen Ritterorden gegründet.
Seit 1701 war Königsberg Krönungsstadt der preußischen Könige.
Die Albertus-Universität (gegr. 1544) genoss hohes Ansehen, nicht nur, weil Kant (*1724 in Königsberg) dort bis zu seinem Tod (1804) gelehrt hatte.
Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges lebten 372.000 Menschen in Königsberg.

In den Nächten vom 26./27. und 29./30. August 1944 flog die Royal Air Force massive Luftangriffe auf Königsberg. Besonders die in der zweiten Nacht abgeworfenen 480 Tonnen phosphorgefüllten Stabbrandbomben und Sprengbomben zerstörten die Innenstadt nahezu vollständig. Weite Teile Königsbergs brannten tagelang. Etwa 200.000 Königsberger wurden obdachlos und etwa 5.000 verloren ihr Leben.

Am 09.04.1945 kapitulierte Festungskommandant General Lasch bedingungslos und hinterließ ein Trümmerfeld, welches in Schutt und Asche lag. Über 90% der gesamten Bausubstanz war zerstört.